Fischereiverein Kaltern - Associazione pesca di Caldaro - Südtirol - Italy


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Textfeld: FISCHEREI – ORDNUNG  Neu ab 2009
1. Das Fischen im Kalterer See ist nur demjenigen erlaubt, welcher außer der staatlichen Fischereilizenz und dem Fischereischein auch im Besitz einer vom Kalterer Fischereiverein ausgestellten Fischwasserkarte ist. Er hat sich genauestens den folgenden Bedingungen dieser Fischereiordnung zu fügen.
2. Fangarten Es ist nur das Fischen mit der Angel gestattet. Der Gebrauch von natürlichen und künstlichen Ködern ist der freien Wahl jedes einzelnen überlassen. Das Auslegen oder Befestigen von Fischruten an den im See befindlichen Stangen ist verboten. Der Fischer darf seine Ruten nicht verlassen. Es ist erlaubt, mit dem Stellnetz ( Ködernetz) zu fischen, falls dies nur zum Fang von  Köderfischen geschieht. Das Fischen mit dem Senknetz (bilancino) ist verboten. Es sind vier Fischerruten mit je zwei Angelhaken erlaubt. Das Fischen mit freitreibendem Floß (Tellerfischen) ist verboten.
Das Fischen mit der Fleischmade ist verboten.
3. Schonzeiten und Mindestmaße       Steinbeißer / geschützter Fisch
Schleie
  1.6. – 30.06.
25cm
Karpfen 
  1.6. – 30.06.
35cm
Hecht
  1.2. – 30.04.
50cm
Barsch
19.3. – 30.04.
15cm
Zander
15.2. – 30.04.
45cm
Aal
keine Schonzeit
40cm
 4. Besondere Verfügungen  Fische die während der Schonzeit an die Angel geraten, müssen sofort und mit großer Schonung wieder ins Wasser zurückgesetzt werden. Desgleichen dürfen Fische, die nicht das angeführte Mindestmaß aufweisen, während keiner Jahreszeit gefangen werden. Bei Fischen, die die Angel tief geschluckt haben, muss das Vorfach abgeschnitten werden. Das Mindestmaß wird von der Schnauze bis zur Endspitze der Schwanzflosse gemessen. Kein Fischer darf während der Schleien und Karpfenzeit (ab dem 30.06.) auf einen nicht von ihm selbst augestellten Posten ohne besondere Erlaubnis des Besitzers fischen. Um Störungen und Reibungen zu vermeiden, soll der Mindestabstand der einzelnen Posten  80 Meter betragen. Jeder Fischer darf nur 1 Posten aufstellen.
5. Jeder Fischer ist  verpflichtet, neben der staatlichen Fischereilizenz auch seine Fischwasserkarte bei sich zu tragen und dieselbe den dazu ermächtigten Aufsichtsorganen auf Verlangen vorzuweisen.
6. Jeder Vereinsfischer hat das Recht, ja sogar die Pflicht, andere Fischer, die ihm nicht bekannt sind, zum Vorzeigen der Fischereikarte zu veranlassen.
7. Der Verkauf oder Tausch oder jedwede andere Art von Geschäftmacherei mit den gefangenen Fischen ist verboten.
 8. Höchstfangzahl pro Fischgang
Schleie
5 Stück
Karpfen
5 Stück
Hecht
3 Stück
Barsch
5 kg
Zander
3 Stück
Weißer Amur
unbegrenzt
Aal
unbegrenzt
Keine Begrenzung für die übrigen Fischarten.
 9. Der Verein verbietet das Fischen im Schilfgürtel zur Nachtzeit
10. Das Fischen mit Motorbooten sowie das Benützen von Motorbooten zur Ereichung des Fangplatzes ist verboten.
11.  Für das Fischen von Raubfischen sind nur die erlaubten Köderfische zugelassen die am Kalterersee gefangen wurden, und um Fischkrankheiten zu vermeiden ist es nicht erlaubt Köderfische von anderen Gewässern mitzubringen. Bei einem Fischgang darf die Anfütterung von Fischen mit Futtermittel nicht 2Kg überschreiten. Roher Mais ist für die Anfütterung nicht Erlaubt.
12. Vollständiges Fischereiverbot vom 1.12. bis 19.3. außer das Köderfischen (Braxen) ist ab 1.1. in der Bucht vom Geier gestattet.
13. Vom 19.3. bis 30.04. ist das Nachtfischen nur auf den Aal erlaubt. Vom 01.05. bis 31.05 ist das Nachtfischen nur auf Cypriniden und den Aal erlaubt. Vom 1.6. bis 30.6. und vom 01.11. bis 30.11. ist das Nachtfischen verboten. Vom 01.07. bis 31.10. ist das Nachtfischen erlaubt.
4. Strafbestimmungen Jede Übertretung der Fischereiordnung wird vom Ausschuss des Vereines nach erfolgter Überprüfung des Falles je nach den Umständen bestraft, und zwar: Disziplinarstrafen: Schriftliche Verwarnung als Mindeststrafe bei leichteren Vergehen. Zeitweiliger Entzug der Fischerkarte bis zur Höchstdauer eines Jahres bei größeren Übertretungen. Geldbußen: Disziplinarstrafen und Geldbußen werden je nach Vergehen von der Vereinsleitung festgelegt. Bei größeren Vergehen entscheidet die Generalversammlung über höhere Strafsätze sowohl disziplinärer als auch finanzieller Art. Fischer die die Strafen nicht annehmen, können an einen von der Generalversammlung gewählten Disziplinarausschuss rekurrieren. Für die Dauer der Strafzeit ist die Fischerkarte beim Verein zu hinterlegen. Die von der Vereinsleitung verhängten Strafen schließen eine weitere strafrechtliche Verfolgung nicht aus.
15. Die Strafe für Verspätung der Rückgabe der Jahreskarte (innerhalb 5.Dezember) für Mitglieder beträgt  € 30,00 und Nichtmitglieder € 60,00.
16. Jeder Fischer, auch nicht Vereinsmitglied (Gastfischer) verpflichtet sich zur genauesten Beachtung obiger Fischereiordnung und erklärt sich mit derselben bedingungslos einverstanden.

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